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Die bei Corel vorbildliche Druck-Engine und das Farb-Management teilt Ventura mit Corel Draw und PhotoPaint. Dadurch müssen Farbkorrekturen und Gerätekalibrierungen nur noch ein einziges Mal vorgenommen werden, um danach allen Corel-Anwendungen zur Verfügung zu stehen. Die Print-Vorschau zeigt z. B. die einzelnen Farbauszüge und gewährt den Überblick über ausgeschossene Seiten samt Beschnittmarken. Die angeblich mögliche PDF-Erstellung erweist sich jedoch als Mogelpackung, es wird nur eine ganz normale Postscript-Printdatei erzeugt. Allerdings soll die bis Jahresende erscheinenden Version 8.5 genauso wie Draw 9 direkt PDF-Dateien schreiben können. Alle in Ventura automatisch erzeugten Verknüpfungen (Inhaltsverzeichnis, Index, Querverweis, etc.) werden für das PDF mitgeschrieben. Seit der Version 7 generiert Ventura aus Publikationen auch HTML-Seiten und exportiert dabei Formatierungsstile sogar in Cascading Style Sheets (CSS). Die aktuelle Version geht einen Schritt weiter und unterstützt sowohl Frames als auch die mit HTML 4.0 eingeführten Ebenen (Layers) zur genauen Positionierung von Seitenelementen. Löblich ist auch der Umgang mit Tabulatoren, die der Exportfilter in Leerzeichen konvertiert. Mathematische Formeln werden als GIF- oder JPEG-Grafiken exportiert. Indexeinträge und Querverweise werden automatisch in Hyperlinks konvertiert. Von einer problemlosen Konvertierung in HTML ist man aber trotz zahlreicher Export-Optionen noch ein gutes Stück entfernt. Allerdings kann die HTML-Datei gut als Grundlage für die weitere Verarbeitung benutzt werden. |